Das letzte lange Wochenende vor dem ersten Advent steht bei vielen Schachfreunden nicht nur im regionalen Bereich um Heusenstamm im Terminkalender.
Hessens größtes Open lädt ein zum Sparkassen Open und über 200 Teilnehmer haben sich schon nach wenigen Tagen registrieren lassen.

Auf einer durchgehend zweisprachig eingerichteten Turnier- Webseite stehen wieder Anmeldeformulare für das A- Open, das B- Open und das J- Open zum Einschreiben zur Verfügung.
Angepeilt werden wieder um die 450 Teilnehmer, die sich auf die große Halle für das A- und B-Open und den großen Saal im ersten Stock für das U14- J- Open verteilen werden.
Das sind dreimal so viele wie noch beim ersten Open in 2014, wo ein Großmeister Chao Li gewann, als er auf der Jagd nach ELO Punkten auch in Heusenstamm Station machte, aber gerade so sein Niveau halten konnte.

War die Teilnehmerzahl im ersten Turnier noch enttäuschend, aber durch die kurze Einführungsphase mit weniger Werbemöglichkeiten durchaus erklärbar, so setzte mit den Folgejahren ein stetes Wachstum ein. 2015 sprang man mit Leichtigkeit über die Marke 200, im Jahr darauf gar über 300. Und dieses Turnier hatte es in sich!

Denn 2016 schaute dann ein junger, 12-jähriger noch immer titelloser Pälzer Bub mit immerhin schon ELO 2400 rein, und belegte unter 200 Teilnehmern im A- Open den 16.Platz: Vincent Keymer! Neun Jahre später, und erst in dieser Woche, verkünden die Schachmedien seinen Sprung in die Top der Weltrangliste.

Zu den nachfolgenden Sparkassen Open kamen nun stets über 400 Teilnehmer zu den drei Turnieren, wobei nur 2021, durch Auflagen gebremst, die Kapazität der Halle reduziert wurde, und dadurch deutlich weniger an die Bretter gelassen wurden.
Das sind für ein Turnier, das gerade mal etwas älter als 10 Jahre ist, ein paar hübsche Meilensteine. Diese gut dokumentierte Turnierserie ist ebenfalls über die Turnier- Webseite abrufbar. Sämtliche Partien sind dort nachspielbar und auch an Bildmaterial fehlt es nicht.

So lässt sich die Zeit bis zum 20. November leicht vertreiben, wenn es am Martinsee wieder an die Bretter geht!
